Mein Morgenstern

Das ist Schwarze Kunst

Die Werkstatt für Schwarze Kunst hat die Wanderausstellung „Mein Morgenstern“ nach Mainburg geholt. Nach Werder (Havel), Dresden, Köln und Leipzig steht nun im Mainburger Stadtmuseum ein Buch mit Gedichten von Christian Morgenstern im Mittelpunkt. 

Das Besondere daran: Das Papier ist von handgeschöpft. Die Texte von Hand in Blei gesetzt und auf Handpressen im Buchdruck gedruckt, von 22 Einbandkünstlern individuell von Hand gebunden. 

Das verkörpert alles, was wir unter „Schwarzer Kunst“ verstehen. 

Bleisatz und Buchdruck kann man in dieser Ausstellung auch selber erleben. Da setzt man aus der 16 Punkt Garamond den Namen in Blei, auf der „Nudel“ werden die Buchstaben mit Druckerschwärze eingefärbt und schließlich auf ein vorbereitetes Papier gedruckt. Ergebnis: „MAI Morgenstern“.

Darüber hinaus zeigt die Werkstatt besondere Schmankerl aus ihrem Schmuckkastl: ein Replikat der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel, ein im Lichtdruck produziertes Gebetbuch, ein „Ilustrirtes Buchbinderbuch“ aus 1868, das Ludwig Pinsker zur bestandenen Meisterprüfung als Buchbinder bekommen hat, u.v.m.

Bei aller Faszination von IT und KI: „So manches papiererne Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal von Erz“, wusste schon Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916). 

Besondere Schmankerl aus der Werkstatt für Schwarze Kunst werden in der Ausstellung „Mein Morgenstern“ gezeigt.

Drei Gedichte des Lyrikers mit seiner grotesken Komik als Einblatt-Drucke 

Presseberichte über die Sonderausstellung im Stadtmuseum Mainburg

Interview mit Horst Pinsker über MAI Morgenstern 

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